Freitag, 08.07.2011

19.30 Uhr - 21.15 Uhr

Gefahrgutübung

 

Eigene Kräfte: 13

Fahrzeuge: Brand 47/1 und 50/1

                 Wölsauerhammer 11/1 und 44/1

WÖLSAUERHAMMER -Eine Übung der besonderen Art wurde mit der Feuerwehr Wölsauerhammer abgehalten. Gefahrgut war das Thema.

Angenommen wurde, dass die Ladung eines Stückgut-LKW´s beim Entladen teilweise beschädigt wurde. Ein zunächst unbekannter, flüssiger Gefahrstoff trat aus.

Der LKW-Fahrer saß beim Eintreffen unserer Kräfte leblos in seinem Führerhaus und wurde vom Angriffstrupp des Brander LF8 per "Crashrettung" (Hin-Raus-Weg) in Sicherheit gebracht. Die Kameraden aus Wölsauerhammer hatten bereits einen 3fach-Brandschutz (Wasser-Pulver-Schaum) vorbereitet und ihre Atemschutzgeräteträger für den Einsatz mit Chemikalienschutzanzügen vorbereitet. Außerdem hatten sie bereits den Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt.

Der bei derartigen Einsätzen obligatorische Dekontaminations-Platz wurde vom Brand 50/1 mit der Steckleiter des Brander LF8 aufgebaut und mit zwei Kameraden besetzt. Diese trugen Filtergeräte.

Nach dem Auffinden der Ladepapiere und der Stoffidentifikation wurde mit dem Entladen des LKW´s begonnen. Hierfür wurde eine provisorische Auffangwanne aus 5 zusammengekuppelten Saugschläuchen und einer Plane gebaut.

Im Verlauf der Übung wurde als zusätzlicher Effekt eine "chemische Reaktion" eingebaut: Eine rote Rauchpatrone, die unvermittelt zündete. "Raus, raus, raus!" lautete die Anweisung an die eingesetzten Trupps. Nach kurzer Lageeinschätzung folgte eine Schaumangriff (Fichtennadel) auf die "brennenden" Packstücke.

Bei der anschließenden Übungsnachbesprechung zeigten sich die Kommandanten Kurt (Wölsauerhammer) und Schletz (Brand-Haingrün) zufrieden. Einige Details sind noch verbesserungswürdig, jedoch ist es auch der Sinn einer Übung Defizite aufzuzeigen.

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