Dienstag, 29.01.2013

"Jetzt red i" in "Rawetz"

 

MARKTREDWITZ - In der Städtischen Turnhalle Marktredwitz fand die Aufzeichnung der BR-Sendung "Jetzt red i" mit Tillmann Schöberl statt. Neben drei Redebeiträgen zu Feuerwehrthemen zeigte sich bei dieser Veranstaltung auch die Vielseitigkeit der Feuerwehrleute.

 

Der Beitrag von Feuerwehrreferent Kurt Rodehau betraf die Wiedereinführung einer Art Feuerschutzabgabe für alle Bürger, die keinen Feuerwehrdienst leisten oder in keiner anderen sozialen Einrichtung tätig sind. Die frühere Feuerschutzabgabe wurde in den 1990-er Jahren für nicht verfassungsgemäß erklärt. Ein versprochener Ersatz für Gemeinden, die auf diese finanzielle Einnahme für ihre Feuerwehren angewiesen sind, wurde seit dieser Zeit nicht einmal angegangen.

 

SBI Harald Fleck bat die Bayerische Staatsregierung darum, die Förderrichtlinien für die Beschaffung von Fahrzeugen, die grenzüberschreitend eingesetzt werden sollen, dahingehend zu ändern, dass auch Großtanklöschfahrzeuge gefördert werden. Das ist bisher nicht der Fall.

 

Tamara Bauer von der FF Brand-Haingrün ist seit kurzem im Besitz des Feuerwehrführerscheins für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen. Allerdings gilt diese Fahrerlaubnis nicht bei Feuerwehreinsätzen in Tschechien. Auch hier wurde die bayerische Staatsregierung aufgefordert, eine Lösung herbeizuführen.

 

SBM Heinz Jahreis und Benjamin Seidel waren als Sicherheitswache tätig. Bereits vor Beginn der Veranstaltung wurde der Saal aus Feuerwehrsicht abgenommen. Martin Tröger, Thomas, Dehler, Felix Meier und Roland Kislinger waren als Kabelträger engagiert und bekamen interessante Einblicke in den Ablauf der Aufzeichnung einer solchen Fernsehsendung. 1. Vorsitzender Michael Heindl spielte zusammen auf der Bühne mit der Marktredwitzer Blasmusik einige Musikstücke. Schriftführer Alexander Letz war bei der Veranstaltung hauptberuflich als Mitarbeiter der Pressestelle tätig. Wie gesagt: Vielseitigkeit der Feuerwehrleute.

 

Die Sendung wird am Mittwoch, 6.2.2013, 20.15 Uhr, im Bayerischen Fernsehen, ausgestrahlt.

 

Weitere Themen waren u.a.:

- Probleme des Rettungsdienstes bei grenzüberschreitenden Einsätzen

- Errichtung einer Fachhochschule in Marktredwitz

- Ausbau der Glasschleif zur Veranstaltungshalle

- Ausbau der Eisenbahnstrecke

- Bau einer neuen Kletterwand

- Initiative zur Förderung sozialer Kompetzenz bei Kindern und Jugendlichen

- mehrere Themen von verschiedenen Bürgerinitiativen

Ein Blick hinter die Kulissen -

Bericht eines Kamerahelfers

 

Bei der Aufzeichnung der Sendung „Jetzt red i“ gab es die Möglichkeit, als Helfer mitzuwirken. Diese Gelegenheit ließen sich vier Feuerwehrkameraden nicht entgehen und bekamen dadurch Gelegenheit bei der Produktion der Fernsehsendung „hautnah“ dabei zu sein und diese praktisch aus der ersten Reihe aus Sicht eines Kameramannes mitzuerleben.

 

Natürlich durften sie nicht selbst filmen, sondern waren jeweils der Assistent einer der vier Kameraleute - die „Kabelboys“. Das war auch gut so, denn die Arbeit und Verantwortung in einer solchen Position ist maßgeblich für die Qualität einer Fernsehsendung.

 

Ein guter Moderator und interessante Themen sind der Kern einer Sendung, allerdings müssen diese auch entsprechend „eingefangen“ werden. Die Schwierigkeit beim Format einer solchen Sendung, in der sich verschiedene Sprecher aus dem Publikum zu unterschiedlichen Themen äußern, besteht im Wesentlichen darin, immer zum richtigen Zeitpunkt auch die richtigen Personen zu sehen. Kein Fernsehzuschauer möchte bei einer solchen Sendung nur den Moderator oder gar den desinteressierten Gast sehen, der teilnahmslos an seinem Tisch sitzt und ...(!)... tja, wie gesagt, aus dieser Perspektive sieht man alles.

 

Ein guter Kameramann ist immer einen Schritt voraus und macht sich das „Insiderwissen“ bzw. die Personenkenntnis des örtlichen Helfers zu Nutze: Wurden bei einem Thema bestimmte Personen angesprochen, kam sofort die Frage: „Wer ist das und wo sitzt er?“ und schon war die jeweilige Person im Bild. Hilfreich ist hierbei, dass alle Kameras mit einer roten Signalleuchte ausgestattet sind. Diese zeigt jeweils die Kamera an, welche aufzeichnet, so dass die anderen die Möglichkeit haben, ihre Position zu wechseln. Das aktive Bild ist ebenfalls auf jeder Kamera einsehbar. Eine gegenseitige Absprache über Funk, wer jetzt wohin „fährt“ oder eine direkte Anweisung durch die Regie machen die Kommunikation untereinander perfekt.

 

Alles in allem eine logistische Meisterleistung die an diesem Abend reibungslos funktioniert hat. Doch um Kameramann zu werden, braucht es eine lange Ausbildung und Erfahrung. Eine Ausbildung zum Fotografen mit Studium über einen Zeitraum von 6 Jahren ist Vorraussetzung bevor man selber „filmen“ darf. Aber ein ruhiger Job ist das keineswegs. „Die Aufzeichnung hier ist für uns mal eine Erholung, da geht’s schön ruhig zu, aber morgen da geht’s nach Kitzbühel zum Ski- Weltcup, das wird stressig. Da sind wir dann bis März…“ wurde einem Helfer erzählt.

 

Am Ende durften die Helfer dann noch den „neuen“ Übertragungswagen begutachten. Ist aber nur der „kleine“ war der Kommentar, als sie staunten… Nun ja, für sie war es großes Kino, für die Truppe vom BR eben eher ein ruhiger Job.

 

Alles in allem war es ein interessanter Abend und ein tolles Erlebnis, bei einem so gut eingespielten Team einmal mitzuwirken. (mt)

Der Bericht und die Fotos wurden wieder mit freundlicher Genehmigung von den Kameraden der Feuerwehr Marktredwitz übernommen!

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